Rikepa hilft: Utensilien für Guinea

Liebe Leserschaft,

ein weiteres Projekt, welches durch Rikepa unterstützt wird, ist das Projekt Misside Guinea e.V.

Wir freuen uns, dass wir das Engagement hier vorstellen können:

Projekt Misside Guinea e.V. ist eine Berufsschule für Jugendliche, insbesondere Mädchen, in Guinea. Der Schwerpunkt der Schule liegt im Gesundheitswesen,  ausgebildet werden unter anderem Hebammen, Krankenschwestern und medizinische Assistenten. Darüber hinaus umfasst das Projekt eine Krankenstation, ein Labor, sowie ein Internat für Mädchen. Alles befindet sich auf einem 11 000 Quadratmeter großen Grundstück am Rande der kleinen Stadt Télimélé.  

Ziel der Initiatoren ist es, die Lebensbedingungen in der gesamten Region zu verbessern. Junge Leute sollen die Möglichkeit bekommen, sich zu bilden und in ihrer Heimat zu bleiben. Die Schule besuchen mittlerweile 320 Schüler und Studenten. Das heißt, in 2-3 Jahren können über 300 medizinisch ausgebildete Fachkräfte als Absolventen verabschiedet werden.

Vor allem medizinische Versorgung und Emanzipation von jungen Frauen stehen im Vordergrund. Die Schule wird aktuell von mehr als 200 Mädchen besucht, davon leben 20 im zugehörigen Internat und einige ihrer Kinder werden in einer Krippe betreut. In Deutschland nichts Besonderes, in Télimélé vor einigen Jahren noch unvorstellbar. Meist werden Mädchen schon im Alter von 14 verheiratet und sind von da an unmittelbar von ihrem Mann abhängig. Sie haben kaum Chance auf Bildung, Arbeit und Eigenständigkeit. Für 200 Mädchen konnte das schon geändert werden, und dies ist erst der Anfang.

Insgesamt wurden seit Eröffnung der Krankenstation über 6.000 Patienten behandelt. Außerdem wurden, mit Hilfe deutscher Ärzte, Operationen durchgeführt – weit über dem dortigen medizinischen Standard. Durch mehrere Freiwilligen- und Ärztebesuche wurden enorme Fortschritte im Bereich Hygiene und Expertise gemacht. Darüber hinaus besteht ein medizinischer Heilgarten. Im April 2019 sind die Leitende Krankenschwester und der Chefarzt für eine vierwöchige Hospitation in deutschen Krankenhäusern nach Sachsen gereist.

 

Unterstützung durch Rikepa

In Guinea, besonders dem kleinem Dorf Téliméle, ist es unheimlich schwer Materialien zu beschaffen. In der Krankenstation werden regelmäßig Kinder geboren, in der Schule Hebammen ausgebildet. Geburten laufen oft unter grausamen Umständen für Mutter und Kind ab. Es mangelt an Hygiene, Expertise und Utensilien. Dies hat schwerwiegende gesundheitliche Folgen für die meist sehr jungen Mütter. Durch die Unterstützung von Rikepa Demo war es möglich, viele dieser Umstände zu ändern. Die grundlegende, medizinische Versorgung zu verbessern ist der erste Schritt. Der zweite Schritt ist, die gesamte Situation nachhaltig durch Bildung zu ändern.  

Die Organisation des Projektes leitet Amadou Yombo Diallo. 

Weitere Infos zu Projekt Misside Guinea e.V. finden Sie hier:

PROJEKT MISSIDE GUINEA e. V.

Mail: mail@projekt-misside.de

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